Tödliche Achterbahnfahrt ind Tokyo

Veröffentlicht auf von bunnys-wonderland.over-blog.de

Tödliche Achterbahnfahrt: Mann stirbt nach Sturz aus

Eine Fahrt mit der Achterbahn in einem Vergnügungspark in Tokyo hat einen Japaner das Leben gekostet. Der Mann stürzte aus einem Wagen des Zuges und verstarb zwei Stunden nach dem Unglück im Krankenhaus. Japanische Behörden untersuchen nun den Tod des Mannes.

Fumiaki Kuranouchi stürzte sieben bis acht Meter tief, bis er auf dem Boden aufprallte. Der Unfall ereignete sich im Vergnügungspark „Tokyo Dome City Attractions“ in der japanischen Hauptstadt. Das berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“.

 

Zwar wurde der 34-Jährige sofort nach dem Unglück ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen. Die städtische Polizei übernahm die Ermittlungen in dem Fall.

Nach Berichten der „Mainichi Daily News“ habe der Mann die Fahrt mit drei Freunden angetreten. Bei einer Umdrehung sei er aus dem Wagen hinausgeschleudert worden. Polizeibeamte untersuchen nun die Ursache des Unfalls. Er könnte entweder auf Nachlässigkeit des Betreibers oder Fehlverhalten des Mannes zurückzuführen sein.

Eine Vermutung der Behörden ist, dass sich das Fahrgeschäft bereits in Bewegung setzte, bevor der Mann, der von Augenzeugen als „groß“ beschrieben wurde, komplett gesichert war. Die Achterbahn soll eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 39,6 Kilometern pro Stunde erreichen.

 

Bei einer Pressekonferenz teilte ein Angestellter des Park-Betreibers mit, dass Arbeiter bei einer technischen Kontrolle vor dem Unfall keinerlei Probleme festgestellt hätten. Allerdings sollen Beschäftigte des Freizeitparks Berichten zufolge geäußert haben, dass die Achterbahn auch starten könne, wenn noch nicht alle Sicherheitsbügel geschlossen sind.

Der Hauptgeschäftsführer des „Toyko Dome City“-Komplex äußerte indes sein Bedauern über den Vorfall: „Es tut uns außerordentlich Leid, dass es zu einem solchen Unfall gekommen ist.“ Außerdem entschuldigte er sich bei der Familie des Verunglückten. Man werde Vorkehrungen treffen, damit sich ein derartiges Unglück nicht wiederhole.

Der Unfall ist der dritte innerhalb der vergangenen drei Monate in dem Vergnügungspark. Im November verlor ein Arbeiter bei einer Kontrolle der Drähte und Motoren auf der Spitze des „Tower Hackers“ drei Finger. Einen Monat später wurde ein Mädchen von herabfallenden Teilen eines Fahrgeschäfts verletzt.

Nach dem tödlichen Unfall wurden alle Fahrgeschäfte in dem Vergnügungspark bis auf Weiteres stillgelegt.

 

(Quelle :Yahoo.de)

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