Die häufigsten Zahn und Kiefer Fehlstellungen

Veröffentlicht auf von bunnys-wonderland.over-blog.de

 

 

Der Deckbiss ist eine Schlagwortbezeichnung und ein Überbegriff für Zahnfehlstellungen, die sich klinisch auszeichnen durch verdeckte untere Schneidezähne. Diese Art von Zahnfehlstellung ist vererblich.

Sehr markant bei dem Deckbiss ist, dass die oberen Schneidezähne die unteren verdecken. Dabei ist der Unterkiefer zu weit nach hinten gezogen bzw. der Oberkiefer ist zu weit nach vorne geschoben. Sollten Sie einen"Deckbiss" haben, ist häufig eine Berührung mit den unteren Schneidezähne an dem Gaumen kombiniert. Bei einem Deckbiss sind Zahnfleischprobleme seltener, ohne dafür Zusammenhänge zu kennen. Die kieferorthopädische Behandlung eines Deckbisses ist langwierig und sehr häufig von Wiedererscheinungen begleitet. Der Deckbiss kann auch bei anderen Bisslagen und Kieferfehlstellungen auftreten.

Ähnlich wie beim Deckbiss überdecken die oberen Zähne die unteren. Allerdings sind beim TIefbiss auch die seitlichen Zähne falsch platziert. Ein Tiefbiss unterscheidet sich von einem Deckbiss nur in wenigen Bereichen. Auch hierbei handelt es sich um eine Gebissstellung, bei der die oberen Front- die unteren Schneidezähne verdecken. Zu einem gewissen Prozentsatz – die Grenze liegt bei etwa zwei Millimetern – müssen die oberen auch über die unteren Zähne reichen. Diese Anatomie ist normal und dient dazu, die betreffenden Zähne in Ruhestellung nicht unnötig zu belasten. Die Problematik beginnt, wenn der obere Gebissteil zu stark über den unteren hinweg ragt – also ab etwa drei Millimetern Überhang. Dies führt dazu, dass die unteren Zähne bis an den Gaumen reichen und dort die Schleimhäute verletzen können. Doch auch wenn der tiefe Biss nicht so stark ausgeprägt ist, dass es zu ernstzunehmenden Verletzungen im Gaumen kommt, kann er behandlungsbedürftig sein. Im Unterschied zum Deckbiss handelt es sich hier meist nicht nur um eine Verschiebung des Gebisses in der Vertikale – also durch die hervorstehenden oberen Schneidezähne – , sondern auch im Seitenzahnbereich. Dabei sind die unteren Gebissteile nicht zwangsläufig vollständig verdeckt. Allerdings ist also häufig der gesamte Kiefer betroffen.Je nach Ausprägung des Tiefbisses kann dies auf Dauer Schmerzen bei der Verwendung des Kauapparates verursachen, die weitere Folgen nach sich ziehen können.Ursachen für einen Tiefbiss

Was die Ursachen für diese Fehlstellung angeht, so sind sowohl genetische als auch durch andere Einflüsse erworbene Faktoren möglich. Fehlt beispielsweise durch vorangegangene Zahnerkrankungen die Stützfunktion bestimmter Zähne, so kann dies eine Verschiebung hervorrufen. Bei genetischen Gründen für den Schiefstand ist die Behandlung anspruchsvoller, da hier häufig die Wuchsrichtung im Kern therapiert werden muss. Verwendet werden zunächst herausnehmbare, später feste Apparaturen, die die Zähne langfristig in die gewünschte Lage zurückbringen. Wie bei den meisten anderen Fehlstellungen auch, sollte damit während oder kurz nach dem Wechsel vom Milch- zum Dauergebiss begonnen werden.

 

•Kreuzbiss: Diese häufige Fehlstellung kann einzelne Zähne betreffen oder sich aus einem Missverhältnis der Kieferknochen entwickeln. Beim Zusammenbeißen sieht man, dass sich die betroffenen Zähne des Unterkiefers vor die oben Zähne legen.

•Offener Biss: Der offene Biss beruht meistens auf schlechte Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder die Verwendung von Schnullern über das 3. Lebensjahr hinaus. Dadurch entsteht eine kreisförmige Lücke zwischen den oberen und unteren Frontzähnen. Schließt der Unterkiefer vor dem Oberkiefer, spricht man von einem Mesialbiss, schließt er dahinter, von einem Distalbiss.

•Überbiss: Beim Überbiss, oder auch Prognathie genannt, stimmt das Größenverhältnis des Ober- und Unterkiefers nicht. Der Oberkiefer ist im Verhältnis zum Unterkiefer zu groß, so dass die oberen Zähne weit vor den unteren liegen.

•Vorbiss: Der Vorbiss oder auch verkehrte Überbiss (Progenie) stellt genau den Gegensatz des Überbisses dar. Hier ist der Unterkiefer relativ zu groß und die unteren Zähne liegen vor den oberen.

•Engstand: Der Engstand macht 50% aller Fehlstellungen der Zähne aus. Im Kiefer findet sich zu wenig Platz für die durchbrechenden Zähne, entweder weil der Kiefer zu klein oder aber die Zähne zu groß sind.

•Lückengebiss: Beim Lückengebiss besteht genau das andere Problem wie beim Engstand. Der Kiefer ist im Verhältnis zu den Zähnen zu groß, sodass die Zähne nicht dicht nebeneinander stehen, sondern sich große Zahnzwischenräume ausbilden.

•Deckbiss: Der Deckbiss wird auch tiefer Biss“ genannt. Hier besteht eine Steilstellung der Frontzähne im Oberkiefer. Diese führt dazu, dass beim Zusammenbeißen der Zähne die unteren vollständig von den oberen bedeckt werden.

•Tiefbiss: Man bezeichnet es als Tiefbiss, wenn die unteren Zähne beim Zusammenbeißen in den Gaumen beißen.

Ursachen

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www.Yves-Rocher.de.Bei einem Großteil der Fälle sind Zahnfehlstellungen angeboren bzw. durch Erbanlagen begünstigt. Insbesondere die Form des Unterkiefers ist genetisch festgelegt. So führt ein zu kleiner oder ein zurückliegender Unterkiefer zum Vorbiss (allgemein auch als Hasenzähne bekannt).Da die Größe und Form des Kiefers und die Größe der Zähne unabhängig voneinander vererbt wird, kann es sein, dass ein Kind die Kiefergröße von dem einen Elternteil und die Zahngröße von dem anderen Elternteil erbt. Dadurch entstehen Missverhältnisse. Erbt das Kind zum Beispiel einen kleinen Kiefer aber große Zähne kommt es zum Engstand. Hat es die Anlagen zu einem großen Kiefer und im Verhältnis dazu eher kleine Zähne kommt es zum Lückengebiss.

 

Genetisch festgelegt ist auch die Anzahl der Zähne. Nicht selten sind zu viele oder zu wenige Zähne angelegt, die dann entweder einen Platzmangel oder ein zu großes Platzangebot nach sich ziehen und so Zahnfehlstellungen begünstigen können.

 

Zahn- und Kieferfehlstellungen kommen aber auch bei genetisch komplexen Syndromen vor, wie zum Beispiel beim Down-Syndrom oder bei der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.

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Zahnfehlstellung

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www.invisalign.deAber nicht immer sind die Gene Schuld an den schiefen Zähnen. Viele Verhaltensweisen begünstigen oder verursachen sogar das krumme Gebiss.Gerade Kinder im Kleinkind- und Schulkindalter sind besonders gefährdet, da ihr Gebiss noch nicht ausgereift ist. Häufen sich bestimmte Risikofaktoren, ist die Wahrscheinlichkeit, eine Zahnfehlstellung zu entwickeln relativ hoch.

 

Zu diesen Risikofaktoren gehören:

•Flaschennahrung statt stillen: Die unphysiologische Form der meisten Kinderflaschensauger trägt zu einer Fehlstellung der Zähne bei. Gerade bei Kinder, die stundenlang an der Flasche nuckeln, kommt dieses zum tragen.

•Schnuller: Bei Kindern, die über das 3. Lebensjahr hinaus regelmäßig einen Schnuller brauchen, kommt es gehäuft zu Zahnfehlstellungen, insbesondere zu einem frontal offenen Biss. Dadurch fällt ihnen später das Abbeißen von Speisen besonders schwer. Mittlerweile gibt es Alternativen für die herkömmlichen Schnuller, die das Risiko eine Zahnfehlstellung zu entwickeln, minimieren können.

•Karies: Sind bereits die Milchzähne von Karies befallen, kann es zum vorzeitigen Milchzahnverlust kommen. Durch diese lange Zeit bestehenden Zahnlücken können sich die benachbarten Zähne annähern (Zahnwanderungen). Bricht später dann der bleibende Zahn durch, hat er zu wenig Platz und wächst dadurch häufig schief.

•Unfälle: Auch Unfälle im Kindesalter können zu Zahnverlusten führen, mit den gleichen Folgen wie oben beschrieben.

•Mundatmung: Atmet das Kind vorwiegend durch den Mund, wie dies beispielsweise beim Asthma oder bei Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich der Fall ist, fehlt der Druck der Lippen auf die Zähne und sie wachsen nach vorne.

•Schlechte Angewohnheiten: Manche Kinder gewöhnen sich an, ständig auf ihre Lippen zu beißen oder mit der Zunge gegen die Zähne zu drücken. Dadurch werden die oberen Frontzähne nach vorne und die unteren Frontzähne nach hinten gedrückt. Beim Zusammenbeißen passen sie nicht mehr wie eine Schere ineinander sondern es kommt zu einem großen Zwischenraum.

Symptome

Je nach Art der Zahnfehlstellung können die Symptome variieren. Manche Fehlstellungen sind so auffällig, dass sie selbst vom Laien sofort erkannt werden. Andere sind hingegen äußerlich kaum sichtbar und äußern sich nur durch Symptome, die von dem Betroffenen vielleicht gar nicht in Verbindung mit den Zähnen gebracht werden. So können eng beieinander stehende Frontzähne und nach außen gedrängte Eckzähne auf eine Kieferfehlstellung oder einen zu kleinen Kiefer hinweisen. Auch andere Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches, wie Karies und Parodontits, können bei einer Zahnfehlstellung auftreten.

 

Wenn die Zähne nämlich zu eng aneinander liegen und die Zahnzwischenräume nicht mehr gereinigt werden können, kommt es zu vermehrten Bakterienwachstum und Zahnsteinbildung: Die Grundlage für Karies und Parodontits. Wenn bei Schulkindern die Milchzähne verspätet ausfallen, kann dies auch ein Hinweis für eine sich entwickelnde Zahnfehlstellung sein.

 

Kieferfehlstellungen verursachen häufig Schäden am Kiefergelenk. Diese äußern sich häufig zuerst durch lästige Ohrgeräusche oder Schmerzen im Halswirbelsäulenbereich. Verspannungen im Nacken finden nicht selten ihre Ursache in den Zähnen!

 

Nicht zuletzt ist eine klare Sprachen von geraden Zähnen abhängig: sind die Frontzähne nicht gerade gewachsen, hat der Patient besonders bei der s- und z-Lauten Schwierigkeiten.

Diagnose von Zahn- und Kieferfehlstellungen

Besteht der Verdacht auf eine Zahn- oder Kieferfehlstellung sollte ein Besuch beim Kieferorthopäden erfolgen. Hier werden die Durchbrüche, die Anzahl, die Größe, die Formen und Positionen der Zähne kontrolliert und die Kieferverhältnisse mit den Lippen- und Profilverläufen begutachtet. Dies alleine liefert schon wichtige Hinweise, ob eine Zahnfehlstellung vorliegt oder nicht.

 

Da es für die Behandlung wichtig ist, ob eine Fehlstellung einzelner Zähne oder des gesamten Kiefers vorliegt, schließen sich eine Reihe weiterer Untersuchungen an.

Es werden Gipsabdrücke von den Zähnen gemacht, um ein genaues Modell der Zähne zu bekommen.

 

In einem sogenannten Panoramaröntgenbild des Kiefers kann sich der Kieferorthopäde ein Bild der Gesamtsituation machen. Hier sieht man noch nicht durchgebrochene Zähne, den Zustand der Zahnwurzeln und der Füllungen und kann zum Teil Krankheiten wie Karies und Parodontits erkennen.

 

Vor einer Behandlung werden noch spezielle kieferorthopädische Fotos angefertigt. Hierbei handelt es sich meist um ein Fernröntgenseitbild“, welches sich durch eine geringe Vergrößerung des Bildes auszeichnet und später Vorteile bei der genauen Berechnung der Fehlstellung bringt. Die Bilder werden meist im Stehen angefertigt. Um ein Verwackeln zu vermeiden, wird der Kopf durch Stöpsel in den Ohren und einer Halterung unter der Nase in der richtigen Position gehalten.In den Bildern kann man die Größe, Form und Wachstumsrichtung von Ober- und Unterkiefer sehen, die Gesichtsachsen einzeichnen und anschließend berechnen, wie stark und in welche Richtung die Korrektur erfolgen muss.

 

Differenzialdiagnose

Zahn- und Kieferfehlstellungen bedingen eine Reihe Symptome, die oft nicht direkt mit den Zähnen in Verbindung gebracht werden. Daher sollte auch bei Symptomen wie Nackenschmerzen, Ohrgeräuschen und Sprachstörungen ein Besuch beim Zahnarzt erfolgen. Natürlich gibt es auch eine Reihe weiterer Ursachen, wie zum Beispiel Schäden an der Halswirbelsäule oder Probleme mit den Ohren, die die gleiche Symptomatik hervorrufen können. Komplexere Fehlbildungen, wie das Down-Syndrom oder die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, bei denen die Zahnfehlstellung nur ein Symptom von vielen darstellt, lassen sich meist durch die Kombination mit weiteren Symptomen schnell erkennen.

Therapie von Zahnfehlstellungen

Nicht jede Zahnfehlstellung muss korrigiert werden. Sinnvoll ist eine Therapie immer dann, wenn Zahn- oder Zahnbetterkrankungen durch die Fehlstellung entstehen oder gefördert werden. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Zahnzwischenräume so eng beieinander liegen, dass eine Reinigung kaum noch möglich ist.

Wenn bereits die Sprache oder das Kauen beeinträchtigt ist, sich die Lippen nicht mehr schließen lassen und man nur noch durch den Mund atmet, ist es auch dringend ratsam, die Fehlstellung zu korrigieren.

 

Eine Therapie der Zahnfehlstellungen ist grundsätzlich in jedem Alter durchführbar. Je nach Alter und Schwere der Zahnfehlstellung kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, die Zahnfehlstellung zu beheben.

 

Die besten Erfolge erzielt man in einem Alter zwischen 9 und 14 Jahren, da sich hier das Gebiss noch in der Wachstumsphase befindet und man die Wuchsrichtung der bleibenden Zähne beeinflussen kann.

 

Bei jüngeren Kindern kommt hauptsächlich die Funktionskieferorthopädie in Frage. Die Kinder müssen spezielle Mundeinlagen im Mund halten. Dadurch werden die Muskeln gestärkt und durch die eigene Kraft wird ein passender Druck aufgebaut, durch den kleinere Fehlstellungen verbessert werden können. In vielen Fällen reicht diese Methode aber nicht aus und es wird notwendig, von außen eine Kraft auf den Zahn einwirken zu lassen. Der Zahn liegt nicht versteinert im Zahnbett, vielmehr ist er an elastischen Fasern aufgehängt. Bei Zug oder Druck können sie sich entsprechend verlängern oder verkürzen und halten irgendwann den Zahn in seiner neuen“ Position. Diese Krafteinwirkung wird durch Zahnspangen erreicht. Zahnspangen gibt es einmal als herausnehmbare oder als festsitzende Spangen (Brackets).

 

Herausnehmbare Spangen eignen sich besonders gut bei Korrekturen der Schneidezähne, wo nur die Zahnkrone durch eine Kippbewegung (und nicht die Lage der Zahnwurzel) verändert werden soll. Sie sollten möglichst lange am Tag getragen werden, mindestens allerdings 14 Stunden. Zum Essen, Sport und zu Zähneputzen dürfen sie kurzzeitig entfernt werden und sollten dann in einer stabilen Box aufbewahrt werden, um Verbiegungen zu vermeiden.

 

Festsitzende Zahnspangen kommen immer dann zum Einsatz, wenn auch die Wurzelstellung korrigiert werden soll.Um eine optimale Krafteinwirkung auf den Zahn zu gewährleisten, werden sogenannte Braquets vom Kieferorthopäden exakt auf den Zahn positioniert und mit einem Kunststoffkleber befestigt. Die Braquets sind mit dünnen Drähten miteinander verbunden und gewährleisten eine kontinuierliche Krafteinwirkung über Monate. Oftmals ist vor der Behandlung mit einer festen Spange eine Behandlung mit einer losen notwendig, um das Gebiss vorzubereiten.

 

Bei erwachsenen Patienten ist es nicht selten notwendig, einzelne Zähne vorher zu ziehen, um Platz für die verbleibenden zu schaffen. In sehr seltenen Fällen ist die Kieferfehlstellung so gravierend, dass eine chirurgische Therapie notwendig werden kann. Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg kann in diesen Fällen Teile des Kiefers entfernen oder verlagern.Eine kieferorthopädische Behandlung ist meist sehr langwierig und kann zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren dauern.

 

Prognose

Die Prognose hängt entscheidend von der Mitarbeit des Patienten bzw. der Tragdauer der Spange ab. Je öfter und länger die Spange getragen wird, umso schneller stellen sich Erfolge ein.Wird die Spange längere Zeit nicht getragen, ist es möglich, dass sie bereits nach einer Woche nicht mehr passt und vom Kieferorthopäden erneut eingestellt werden muss. Die besten Erfolge erzielt man bei Kindern im Wachstum, da hier noch die Lage der Kiefer zueinander verändert werden kann.

Hinweise für Patienten (falls dir welche einfallen)

Eltern können einen großen Teil dazu beitragen, dass ihre Kinder später mit einem stahlenden Lächeln durch die Welt gehen können. Wenn möglich sollten Säuglinge gestillt werden. Das ist nicht nur für die Zähne gut, sondern bietet auch eine Reihe weiterer gesundheitlicher Vorteile. Beim Zahnarzt kann man sich beraten lassen, welche Schnuller relativ zahnfreundlich sind und nicht solche Schäden hervorrufen wie Daumenlutschen oder herkömmliche Schnuller. Mit zwei bis drei Jahren entwöhnt man am besten die Kinder von den Schnullern. Merkt man, dass das Kind vorwiegend durch den Mund atmet, empfiehlt es sich, die Ursachen dafür zu klären und gegebenenfalls zu beseitigen, damit die Zähne nicht zu sehr nach vorne wachsen.

 

Kommt es trotzdem zu Zahnfehlstellungen, können durch eine frühe Erkennung und Behandlung gute Ergebnisse erzielt werden. Am Anfang fällt es den Patienten oft schwer, sich mit der Zahnspange abzufinden und damit zurecht zu kommen. Mittlerweile gibt es gerade für Erwachsene Keramikzahnspangen und unsichtbare Zahnspangen, die kaum noch auffallen und kosmetisch besser akzeptiert werden. Das Sprechen fällt anfangs oft schwer, lässt sich aber durch gezielte Leseübungen trainieren.

Wichtig ist die gründliche Zahnpflege. Nahrungsreste sammeln sich in den Ecken der Braquets und können Karies und Mundgeruch verursachen. Die notwendige gründliche Reinigung kann durchaus 10 Minuten oder mehr in Anspruch nehmen. All diese Mühen sollten einem aber ein schönes und gesundes Gebiss wert sein.

 

 

Was ist Invisalign?

 

Ihre Invisalign-Behandlung wird mit einer Serie fast unsichtbarer, herausnehmbarer Aligner durchgeführt, die Sie alle zwei Wochen gegen einen neuen Satz Aligner wechseln. Jeder Aligner wird speziell für Ihre Zähne maßgefertigt. Wenn Sie die einzelnen Aligner wechseln, können Ihre Zähne Schritt für Schritt, Woche für Woche näher an die Endposition gebracht werden, die Ihr Behandler für Sie geplant hat.

Das ist noch nicht alles: Ein virtueller 3D-Behandlungsplan (Software ClinCheck®) zeigt schrittweise die zu erwartende Zahnbewegung im Lauf der Behandlung. So sehen Sie im Voraus, wie Ihre Zähne nach Abschluss der Behandlung aussehen können. Grundlage der ClinCheck-Ergebnisse werden Ihre individuellen, transparenten Aligner speziell für Sie maßgefertigt.

Wenn Sie sich ein Lächeln wünschen, das Ihr Aussehen vorteilhaft verändern kann, dann könnte Invisalign das Richtige für Sie sein. Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten. Invisalign ist eine sehr komfortable Methode.

Invisalign verwandelt Ihr Lächeln und beeinflusst dabei kaum Ihren Alltag. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen:

 

 

 

 

 

 

Wirkt es auch bei mir?

 

Zahnregulierung

Bei einem Engstand 

ist in Ihrem Kiefer nicht genügend Platz für alle Zähne. Ohne Behandlung können engstehende Zähne ein höheres Risiko von Zahnfleischerkrankungen auslösen, weil das Zähneputzen schwieriger ist, und auch die normale Zahnfunktion beeinträchtigt werden kann.
   

Bei zu breiten Abständen zwischen den Zähnen 

ist zu viel Platz in Ihrem Kiefer. Mögliche Ursachen sind kleine Zähne, ein ungewöhnliches Wachstum der Kieferknochen, eine erbliche Vorbelastung, fehlende Zähne und/oder eine Zungenprotrusion. Bei fehlenden Zähnen kann dieses Problem auch auftreten, wenn sich die anderen Zähne verschieben, um diesen zusätzlichen Platz auszufüllen. Abnormale Zahnabstände können verschiedene Zahnfleischerkrankungen auslösen, beispielsweise Zahnfleisch- oder Wurzelhautentzündungen, die ohne Behandlung bis zum Zahnausfall führen können.
Weit auseinander stehenden Zähnen kann mit Invisalign korrigiert werden
   
kreuzbiß

Bei einem Kreuzbiss 

liegt eine Fehlstellung sowohl des Oberkiefers als auch des Unterkiefers vor. Meist trifft mindestens ein oberer Zahn auf die Innenseite des unteren Zahns, was sowohl vorn und/oder seitlich im Mund auftreten kann. Dieses Problem kann eine Abnutzung der Zähne, Zahnfleischerkrankungen und Knochenverlust verursachen.
   

Bei einem Überbiss 

liegen die oberen Zähne deutlich vor den unteren Zähnen. Dieser Fall wird meist durch erbliche Vorbelastung, durch unzureichende Mundhygiene oder durch übermäßige Entwicklung der Knochen verursacht, die die Zähne stützen. Dieses Problem kann Erkrankungen oder Reizungen des Zahnfleischs und/oder eine Abnutzung der unteren Zähne verursachen und zu schmerzhaften Kiefer- und Kiefergelenksproblemen führen.
Biß
   
unterbiss

Bei einem Unterbiss 

ragen die unteren Zähne über die vorderen Zähne hinaus, was häufig durch ein zu geringes Wachstum des Oberkiefers und/oder ein übermäßiges Wachstum des Unterkiefers entsteht. Auch fehlende obere Zähne sind eine mögliche Ursache. Dieses Problem kann die normale Funktion der Frontzähne oder Molaren beeinträchtigen und eine Abnutzung der Zähne bewirken. Außerdem können schmerzhafte Kiefer- und Kiefergelenksprobleme entstehen.

Fragen Sie auf jeden Fall einen erfahrenen, Invisalign-zertifizierten Behandler, inwieweit sich Invisalign für Ihre besonderen Bedürfnisse eignet. Und natürlich gibt es noch weitere Punkte zu bedenken, wenn Sie sich für eine Begradigung Ihrer Zähne entscheiden. Überlegen Sie, wie Invisalign in Ihr Leben passt – und Ihnen nahezu unsichtbar

zu einem schöneren Lächeln verhelfen kann

 

 

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